Bund der Antifaschisten Köpenick

Herbert Bogdan

Er gliederte sich 1933 sofort in die illegale antifaschistische Arbeit in Berlin ein. Bei einem SA-Überfall in Weißensee wurde er angeschossen und verlor ein Bein. Aber weder diese Verletzung, noch monatelange Haft im KZ-Oranienburg sowie eine alljährliche Strafhaft von acht Wochen in den Jahren 1934 bis 1940, hielten ihn von der illegalen Arbeit ab. Kleine Widerstands-„Einheiten“ gaben Rundfunknachrichten weiter, transportierten Zeitungen und Flugblätter aus der CSR nach Deutschland, verteilten sie und stellten sie dann später selbst her. 1941 erfolgte erneute Haft und Einkerkerung im Zuchthaus Bayreuth. Hier wurde er 1945 von der US-Armee befreit.

Vorname: Herbert
Nachname: Bogdan
geboren: 31. März 1907
Beruf: Physiotherapeut
Parteien und Organisationen in denen Herbert Bogdan aktiv war: KPD

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