20.01.18: Kundgebung um 12:30 Uhr vor der NPD-Bundeszentrale

Aufruf von Uffmucken
Auf nach Köpenick: Kein Nazi-Event am 20.01. in Berlin!

Antifaschistische Kundgebung:
Sa., 20.01. um 12:30 Uhr vor der
NPD-Bundeszentrale
(Seelenbinderstraße 42 in Köpenick)

Vortreffpunkt: 11:45 Uhr am Ostkreuz (Ausgang Sonntagsstraße)

Am Samstag, den 20.01. wollen JN und NPD ein Nazi-Rekrutierungs-Event in
der NPD-Bundeszentrale in Berlin-Köpenick veranstalten. Die
Mobilisierung für diesen „Vortrags- und Gemeinschaftstag“ lief bisher im
Geheimen ab, weil alte und neue Nazis ungestört feiern wollten. Wir
machen diesem Plan nun einen Strich durch die Rechnung! Jedes Mal, wenn
solche geheimen Veranstaltungen in der NPD-Zentrale stattfinden, wird es
in der Umgebung für Menschen, die nicht in die NS-Ideologie von NPD und
JN passen, lebensgefährlich. Und auch dieses Mal haben sich die Rechten
schon darauf gefreut am Samstag wieder ungestört durch Köpenick ziehen
zu können.

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27.01.2018: Gedenkkundgebung für die Opfer des NS-Regimes

Liebe Mitglieder und Freunde,

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes, friedliches neues Jahr 2018!

Zu unserem ersten Termin in diesem Jahr laden wir Sie herzlich ein anlässlich des

Gedenktages für die Opfer des NS-Regimes

am Sonnabend, den 27. Januar 2018 um 14 Uhr

auf dem Platz des 23. April in Berlin-Köpenick

(Bahnhofstraße Ecke Lindenstraße)

Mit antifaschistischen Grüßen
Der Vorstand
VVN-BdA Köpenick e.V.

Berlin, im Januar 2018

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GE(H) – DENK – Veranstaltung am Rathaus Köpenick

Am Rathaus Köpenick versammelten sich ca. 50 Personen und gedachten den Opfern der Reichspogromnacht. An vielen Orten in Berlin fanden zeitgleich Gedenkveranstaltungen statt.

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12. November – Matinée zum 79. Jahrestag der NS-Pogromnacht vom November 1938

Der Bund der Antifaschisten Treptow e. V. und die Vereinigung der Verfolgten des

Naziregimes – Bund der Antifaschisten Köpenick e. V. veranstalten ihre traditionelle Matinee zum Gedenken an die Opfer des faschistischen Terrors, zur Mahnung und zum Kampf gegen Neonazismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz

am Sonntag, dem 12. November 2017, 11.00 Uhr,

im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4.

Es spricht

Prof. Dr. Hajo Funke, FU Berlin

Es musiziert Barbara Thalheim

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Kulturamt Treptow-Köpenick

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9. November – Antifaschistische Demonstration in Moabit

9. November 2017 – 17 Uhr | Mahnmal Levetzowstraße, Berlin Moabit | Gedenkkundgebung und anschließende antifaschistische Demonstration

79  Jahre nach den Novemberpogromen

„Es ist geschehen und folglich kann es wieder geschehen.“

Primo Levi

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch in diesem Jahr wollen wir am 9. November den Opfern der Reichspogromnacht gedenken. Auch angesichts des Einzugs von zahlreichen Abgeordneten mit einem antisemitischen Weltbild in die deutschen Parlamente scheint uns dies wichtiger denn je.

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9. November 2017 – 79 Jahre nach der Pogromnacht

Wir gedenken der Opfer dieses Nazi-Verbrechens mit einer

GE(H) – DENK – Veranstaltung
am Rathaus Köpenick
und einem Rundgang durch die Altstadt

mit Stefanie Fuchs, Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin,
und Gerd Lüdersdorrf, Autor des Buches „Es war ihr Zuhause. Juden in Köpenick“

Treffpunkt:
9.11.2017 um 17.30 Uhr
am Rathaus Köpenick
gegenüber der BVG-Haltestelle

Die LINKE und VVN-BdA Köpenick e.V.
laden herzlich ein.

Berlin, im Oktober 2017

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Widerstandskämpfer, Moorsoldat, Mitbegründer der Gedenkstätte und Ehrenvorsitzender der VVN-BdA Köpenick e.V.
13. Oktober 1912 – 12. September 2012

Erwin Schulz, hätte am 13. Oktober 2017 seinen 105. Geburtstag gefeiert.

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8.-10. September 2017: Konferenz „Deutschland wieder gut gemacht“ und Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung

Überlebende der Konzentrationslager und Zuchthäuser begründeten im September 1945 die Tradition an die Opfer des Faschismus zu erinnern und ihrer zu gedenken. Ihr Schwur ist uns Mahnung: Nie wieder Faschismus und Krieg! Der jährliche Gedenktag wurde seit 1990 als Tag der Erinnerung und Mahnung und Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg unter Teilnahme von zahlreichen Initiativen, Organisationen und Parteien und Tausenden Besuchern fortgeführt. In diesem Jahr möchten wir vom 8. bis 10. September Mitstreiter*innen aus geschichts-, gedenk und erinnerungspolitischen Initiativen, aus Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Schulen, Universitäten und Interessent*innen zu einer Konferenz einladen. Anliegen der Konferenz ist es, Erfahrungen, auftretende Probleme und künftige Konzepte der Erinnerungsarbeit zu diskutieren, die Zusammenarbeit der verschiedenen Initiativen zu verstärken und zu erweitern. Unsere Konferenz ist auch eine Antwort auf die Ansage von Rechtspopulisten und Neonazis, die in Jahrzehnten gegen viele Widerstände mühsam errungene Erinnerungskultur als „dämliche Bewältigungspolitik“ abzuschaffen und einen Schlussstrich unter der weiterhin notwendigen Aufarbeitung von Holocaust, NS-Terrors, Vernichtungs-, Rassen- und Raubkrieg. Verfolgung und Widerstand ziehen zu wollen.

Vom 8. bis 10. September wird an der TU-Berlin eine Konferenz mit 14 Workshops, Ausstellungen, Infotischen, Zeitzeug*innenveranstaltung, dem Gedenken an die Opfer des Faschismus und einem antifaschistischen Fahrradkorso stattfinden.

Das ganze Programm findet Ihr hier: http://www.tag-der-mahnung.de/media/VVN-Konferenz-Flyer_fertig_web.pdf 

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19.08.2017: NS-Verherrlichung stoppen! Kein Heß-Gedenkmarsch in Spandau!

Antifaschistische Demonstration | 19.8.2017 | 11.00 | Bahnhof-Spandau
Antifaschistische Kundgebung | Ab 11.00 | Wilhelmstraße | Gatower Straße

Neonazis wollen am Samstag, den 19. August 2017, durch Charlottenburg und Spandau marschieren und den größten Nazi-Aufmarsch Deutschlands durchführen. Anlass ist der 30. Todestag von Rudolf Heß, der sich am 17. August 1987 im Kriegsverbrechergefängnis der Alliierten in Berlin-Spandau das Leben nahm. Wir sagen: NS-Verherrlichung stoppen! Kein Heß-Gedenkmarsch in Berlin!

Der Todestag von Rudolf Heß entwickelte sich von Anfang an zum alljährlichen “Jour fixe” der deutschen und europäischen Nazi-Szene. Der angebliche „Friedensflieger“ und bis 1941 Stellvertreter Hitlers wurde zur Symbolfigur von alten und neuen Nazis. Sofort wurde das Gerücht in Umlauf gebracht, Heß sei von den Alliierten umgebracht worden. Aus dem Grund ist das diesjährige Motto “Mord verjährt nicht”. Schon im Jahr 1990 marschierten über tausend Jung- und Altnazis durch Wunsiedel, wo sich bis 2011 dessen Grab befand. Zwischen 1991 und 2000 wurden die Aufmärsche gerichtlich verboten. Anschließend durften Demonstrationen durchgeführt werden und mehrere tausend Alt- und Neonazis kamen zum Gedenken an den Hitlerstellvertreter Rudolf Heß.

In seinen Schlussworten bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, sagte Rudolf Heß, dass er “nichts bereue” und das er als Nationalsozialist ein treuer “Gefolgsmann” des Führers war. Diese Worte brachten ihn folgerichtig bis zu seinem Lebensende in das Gefängnis. Sie spiegeln aber auch das Selbstbild und Selbstverständnis heutiger Neonazis wieder. „Rudolf Heß – Märtyrer des Friedens“: unüberhörbar hallte diese geschichtsklitternde, NS-verherrlichende Parole viele Jahre durch das kleine oberfränkische Provinzstädtchen Wunsiedel. Diese Parole war auch wieder auf dem Neonazi-Konzert „Rock-gegen Überfremdung“ Mitte Juli In Themar, zu hören auf dem 6000 Neonazis aus Deutschland und den Nachbarländern zusammenkamen.

Das neonazistische Gedenken an Rudolf Heß stellt somit ein Teil einer genuin national-sozialistischen Erlebniswelt dar. Es sollen Traditionslinien zu Personen und Ereignissen aus der Zeit der Nationalsozialismus geschaffen werden. Täter und Täterinnen sollen zu Opfern umgelogen, die deutsche Geschichte soll umgedeutet werden. Es gibt jedoch keinen positiven Bezug auf die verbrecherische deutsche Vergangenheit des Nationalsozialismus. Es kann und darf nicht sein, dass die alten und neuen Nazis durch Spandau marschieren. Ein Aufmarsch ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer von Nazis und Neonazis.  Aus dem Grund heißt es: antifaschistischer Widerstand am 19.08. in Spandau!

NS-Verherrlichung stoppen!
Kein Heß-Gedenkmarsch in Spandau!

Genauere Informationen unter http://spandauerbündnis.de/ oder www.berlingegenrechts.de

Gemeinsame Anreise nach Spandau:

Mit der U-Bahn
19.08 | 10 Uhr | U-Bahnhof Hermannplatz (Bahnsteig der U7)

Mit dem Fahrrad
19.08 | 10 Uhr | TU Berlin (vor dem Hauptgebäude)

Treffpunkt der LINKEN
19.08 | 10 Uhr | Alexanderplatz (Vorplatz vom Fernsehturm)

Treffpunkt für den Nord-Osten von der [NEA]
19.08 | 10 Uhr | Gesundbrunnen

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Vorbereitung zum 85. Jahrestag der Köpenicker Blutwoche

Liebe Mitglieder und Freunde,

nächstes Jahr begehen wir den 85. Jahrestag der Köpenicker Butwoche.

Wenige Jahre nach Kriegsende wurden viele Denkmäler zu Ehren der Opfer errichtet und Tafeln an ihren Häusern angebracht. Sie sind alle aufgelistet mit Standort und näherer Beschreibung. Sie sollen zum 21. Juni 2018 in gutem Zustand sein. Dabei wollen wir helfen.

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