Bund der Antifaschisten Köpenick

Ernst Oschmann

Er leitete 1933/34 die illegale politische Arbeit der KPD in Köpenick und war verantwortlich für die Protestaktionen gegen die Bildung der Hitlerregierung – Bahnhofstr. 30. Januar 1933 – sowie für entsprechende Aktionen im April und Mai 1933. Er arbeitete aktiv an der Herstellung und dem Vertrieb der „Roten Fahne“ und insbesondere an den Materialien zur Enthüllung der SA-Verbrechen in der Köpenicker Blutwoche (Tarnschrift „Luftschutz ist Selbstschutz“). 1934 wurde er verhaftet und im Mai 1935 zu zwei Jahren Zuchthaus (Brandenburg) verurteilt. 1944 wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert. In Albanien eingesetzt, lief er zu den Partisanen über und kämpfte mit ihnen gegen das Naziregime.

Vorname: Ernst
Nachname: Oschmann
geboren: 22. Februar 1907
Beruf: Sattler/Tapezierer
Parteien und Organisationen in denen Ernst Oschmann aktiv war: KPD

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