Zeichen des Widerstands oder Rot-Front-Symbol?

aus dem „ND“ vom 24. Februar 1998:

Streit um Faust-Denkmal der „Köpenicker Blutwoche“

Als weiterhin angemessen stufte die unabhängige Denkmal-Kommission nach der Wende das Mahnmal „Köpenicker Blutwoche“ in der Bahnhof-/Ecke Lindenstraße in Köpenick ein, vor kurzem ist es dennoch in die Kritik geraten. Die einen sehen in dem Denkmal – eine Faust auf einer Säule, dahinter eine Stele mit einem Zitat von Karl Liebknecht auf der Rückseite – ein „kommunistischen Rot-Front-Symbol“, für andere stellt die Faust nicht Widerstand, sondern Gewalt dar. Weiterlesen

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Ann Notowicz (Vorsitzende der IVVdN Köpenick) vor der BVV am 12. Februar 1998

Das Denkmal auf dem Köpenicker Platz des 23. April wurde errichtet zur Erinnerung an die Köpenicker Blutwoche im Juni 1933. Welch eine skandalöse Ignoranz spricht aus der so falschen und irreführenden Bezeichnung im Antrag der SPD: „ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer von Gewalt in der deutschen Geschichte in der Zeit von 1933 bis 1989“. Weiterlesen

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Bleibt die geballte Faust im Park?

aus dem „Lokalanzeiger“ vom 7. Mai 1992:

Die CDU stellte auf der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Antrag, das Monument auf dem Platz des 23. April so umzugestalten, daß es seine „eindeutig kommunistische Symbolik“ verliert. Der Kulturausschuss der BVV dagegen möchte nicht übereilen: Die Mitglieder sind für eine weitere Begrünung des Parkes auf dem Platz. Weiterlesen

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Bestrebungen zur Veränderung des Denkmals und des Platzes

1991 gab es einen Antrag der CDU-Fraktion der BVV zur Umgestaltung des Denkmals

„…daß es eine allseitige Würdigung der Opfer von Faschismus, Krieg und Stalinismus und damit seine eindeutig kommunistische Symbolik verliert.“

In der Diskussion der BVV äußerte sich u.a. der Bezirksverordnete und Bildhauer Blümel, SPD: Weiterlesen

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Bericht über einen Besuch Junger Historiker der Johann- und Anton-Schmaus-Oberschule Kiekebuschstraße beim Bildhauer Sutkowski

Nach einer Steinmetzlehre begann W. Sutkowski ein Bildhauerstudium in Berlin. Er wurde Meisterschüler bei Professer Wackerle. In den zur damaligen Zeit berühmten Ateliers in der Prinz-Albrecht-Strasse 8 hatte auch Walter Sutkowski sein eigenes Atelier.

Mit der Machtübernahme durch Hitler wurden diese Ateliers geschlossen und zur Folterhölle der Faschisten umfunktioniert. Hier, wo Kunstwerke entstanden, ertönten fortan die Schreie der Gefolterten. Weiterlesen

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