Save the date: Am 27.11.2026 um 17:30 Uhr zeigen wir den Dokumentarfilm Wie konnte es dazu kommen? Hindenburg – Hitler und die nationalsozialistische Diktatur in der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstr. 12.
Der Drehbuchautor und Produzent Norbert Egger wird anwesend sein.
15. November 2026 | 14 Uhr | Schlossplatz Köpenick
Mit unserem jährlichen Rundgang durch die Köpenicker Altstadt möchten wir den Opfern der Novemberpogrome 1938 gedenken. Der Rundgang führt uns an den Wohnorten und Geschäften von Köpenicker Jüd*innen und zur ehemaligen Synagoge.
Wir wollen an verschiedenen Stationen Halt machen, um dort über Köpenick in der NS-Zeit zu informieren sowie aktuelles Engagement gegen die extreme Rechte im Bezirk sichtbar zu machen.
Zur jährlichen Gedenkkundgebung zur Köpenicker Blutwoche möchten wir Euch herzlich einladen:
Wann: 21. Juni 2026 um 17 Uhr Wo: Platz des 23. April (an der „Faust“)
21. Juni 1933 – 21. Juni 2026: 93 Jahre Köpenicker Blutwoche
Im Juni 1933, wenige Monate nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, waren Köpenicker SA-Männer in grausamer Weise gegen ihre politischen Gegner vorgegangen. Hunderte Sozialdemokrat:innen, Kommunist:innen, Gewerkschafter:innen und andere wurden in den Nazi-Schlägerlokalen furchtbar misshandelt. Auch die ersten jüdischen Bürger:innen wurden verschleppt. Mindestens 23 namentlich bekannte Opfer wurden zu Tode gequält, erschossen oder starben an den Folgen der Folter. Dieser SA-Terror, der vom 21. bis 26. Juni 1933 andauerte, ist als „Köpenicker Blutwoche“ in die Geschichte eingegangen. Verängstigt, wie gelähmt sahen viele Köpenicker:innen tatenlos zu. Viele applaudierten aber auch dem Nazi-Regime. Es war ein Terror auf offener Straße und in aller Öffentlichkeit.
91 Jahre nach den Ereignissen wollen wir an die Opfer erinnern und ein Zeichen setzen gegen Neonazismus und gegen rechte Hetze von heute, gegen Antisemitismus und Rassismus!
Stellingdamm, Maria-Jankowski-Park, Essenplatz – die Namen dieser öffentlichen Orte erzählen eine Geschichte: Die Geschichte der Köpenicker Blutwoche. In dieser Woche im Juni 1933 fielen viele Köpenickerinnen und Köpenicker dem brutalen NS-Terror zum Opfer.
Wir möchten mit diesem Gedenk-Spaziergang ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Wir erkunden die Geschichte der Köpenicker Blutwoche, stellen die Biographien von Liddy Kilian, Anton Schmaus, Johannes Stelling und anderen vor und führen Euch/Sie zu den Tatorten der Köpenicker Blutwoche und jetzigen Stolpersteinen im Elsengrund/Märchenviertel.
Leider sind Neonazismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch. Daher werden wir während des Spaziergangs den Blick auch in die Gegenwart richten, auf rechte Vorfälle in der Gegend aufmerksam machen und darüber nachdenken, was wir dagegen tun können.
Der Spaziergang wird von Uta Solaris musikalisch begleitet (Violine).
Außerdem besteht während des Spaziergangs die Möglichkeit mit Dr. Hans Kromrey, dem Abgeordnetenhauskandidaten der Linken für den Wahlkreis 7, ins Gespräch zu kommen.
Hinweis: Während des Spaziergangs werden circa zwei Kilometer zurückgelegt und es wird nur wenige Sitzgelegenheiten geben.
Bitte kontaktieren Sie uns bei besonderen Bedürfnissen oder Fragen: kontakt@bda-koepenick.de
Am 23. April 2026 haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Freund:innen, Genoss:innen und zahlreichen Besucher:innen dem 81. Jahrestag der Köpenicker Befreiung gedacht. Viele sind unserem Aufruf gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir nicht nur Musik genießen, sondern auch bewegende Reden und Beiträge miteinander teilen.
Quelle: Denise Stockmann
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vorstand des VVN-BdA Köpenick, begleitet von Akkordeonmusik. Danach wurde von einem Mitglied eine Kurzbiografie von Stefan Doernberg vorgestellt, der bei der Befreiung Köpenicks dabei war als Einheiten der 8. Gardearmee und der 1. Gardepanzerarmee in Köpenick gegen den deutschen Faschismus kämpften. Anschließend wurde ein Auszug aus dem Buch Befreiung 1945 von Stefan Doernberg vorgetragen.
Um auch die weibliche Perspektive einzubringen, wurde ein Beitrag der Historikerin Trille Schünke-Bettinger zu den antifaschistischen Frauenausschüssen in Berlin vorgelesen.
Im Anschluss gingen wir gemeinsam mit unseren Gästen zur Gedenktafel zur Befreiung Köpenicks auf dem Platz des 23. April, um dort, nach einem kurzen Redebeitrag, Blumen niederzulegen.
Den feierlichen Abschluss bildete die Niederlegung von Blumen und Kränzen am zentralen Denkmal auf dem Platz. Danach haben wir bei Schnittchen und Getränken zusammen angestoßen. Für einen weiteren besonderen Moment sorgte im Anschluss der Nachwuchs-Rapper Zero mit seinen Texten.
Wir danken allen Besucher:innen und Mitwirkenden herzlich für diesen gelungenen Abend.
23. April 2026 | 18:00 Uhr | Platz des 23. April in Köpenick (an der „Faust“)
Am 23. April 1945 befreiten Einheiten der 8. Gardearmee und der 1. Gardepanzerarmee unter ihrem Oberbefehlshaber Wassili Iwanowitsch Tschuikow den Stadtteil Köpenick vom deutschen Faschismus. Der deutsche Antifaschist Stefan Doernberg war dabei und hat über die ersten Schritte nach dem Krieg berichtet.
Mit dem Wachhalten der Erinnerung leisten wir unseren Beitrag, die von den Nazis ermordeten Köpenicker*innen ebenso wie die alliiierten Befreier*innen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Wir wollen die Befreier*innen ehren, der Millionen Opfer gedenken, unsere Solidarität mit allen antifaschistischen Kräften ausdrücken und vor der aktuellen Militarisierung warnen.
Wir wollen zeigen, wie viel schöner ein Leben in Frieden und Menschlichkeit ist und mit Euch darauf anstoßen.
Wir laden am 27.01.2026 zu einer Erinnerungsveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ein.
Ablauf der Gedenkveranstaltung:
17:00 Uhr – Platz des 23. April Kurzes Gedenken mit der Möglichkeit Blumen und Kränze niederzulegen,
und im Anschluss:
18:00 Uhr – HDJK, Café Köpenick, Seelenbinderstraße 54. Film: Ein Pionier des Antifaschismus Walter Sack – ein biographisches Interview der Spielberg-Foundation mit dem Widerstandskämpfer und ehemaligen Bürgermeister Treptows. Über den Widerstand gegen den Faschismus in Berlin, das Exil in Schweden und darüber, was Antifaschismus heute bedeutet. Das Interview dauert etwa 60 Minuten, danach möchten wir mit euch ins Gespräch kommen und diskutieren.
Einige Mitglieder werden eine Suppe vorbereiten, die wir vor dem Film gemeinsam verzehren können. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme. Solltet ihr Nachfragen haben oder Unterstützung für die Anreise brauchen, meldet euch sehr gerne beim Vorstand!
Die VVN-BdA Köpenick lädt auch dieses Jahr zu einer kostenfreien Radtour am 23. August 2025 ein. Wir wollen durch kurze Inputs an historischen Orten unbekannte Geschichten von Arbeiter*innen, Widerständigen und politisch Oppositionellen sichtbar machen. Dabei soll es Gelegenheit geben sich mit Gruppen vor Ort zu vernetzen.
Die VVN-BdA Köpenick, das Zentrum für Demokratie und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bieten am 23. August 202s5 wieder eine geführte Fahrradtour um den südlichen Teil des Müggelsees an. Wir wollen an verschiedenen Stationen Halt machen, um dort mit kurzen Inputs zu selten erzählten Geschichten (u. a. von Arbeiter*innen, Widerständigen, politisch Oppositionellen, Zwangsarbeiter*innen) über Köpenick in der NS-Zeit schwerpunktmäßig zu informieren. Einige Stationen unserer Tour werden u.a. der Originalstandort der Kuhlen Wampe, die Berliner Bürgerbräu AG, der Wilhelmshagener Ulmenhof und das ehemalige Durchgangslager “Berlin Ost” in Wilhelmshagen sein.
Antifaschistische Radtour um den Müggelsee Datum: Sonnabend, der 23.08.2025
Dauer: ca. 4 Stunden, ca. 15 km Start: 13 Uhr am Marktplatz Friedrichshagen Ende: ca. 17 Uhr am S-Wilhelmshagen
kostenfrei
Tour-Infos: nicht barrierefrei; Toursprache ist Deutsch; Wegstrecke circa 15 km; Spreetunneldurchquerung mit dem Fahrrad (alle helfen beim Tragen bei den Treppen oder ab 14 Uhr Treffpunkt auf Spreetunnelseite Köpenick Süd) , ansonsten überwiegend flaches Gelände; kleine Pausen während der Fahrradtour; eigene Verpflegung/genügend Wasser/ Sonnen- und Mückenschutz mitbringen
Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.