10. November 2024: Antifaschistischer Stadtrundgang in Oberschöneweide zum 86. Jahrestag der Pogromnacht

10. November 2024 | 14:00 Uhr | Rathenaustraße/Wilhelminenhofstraße

Wir errinnern gemeinsam!

Am 09. November 1938 erreichte die antisemitische Politik der Nationalsozialisten ihren vorläufigen Höhepunkt. Sie führte ein Jahr später in den Zweiten Weltkrieg und für Millionen Jüdinnen und Juden und soche, die die sogenannten „Nürnberger Gesetze“ dazu machten, in die Vernichtungslager.

Wir gedenken an diesem Jahrestag der Jüdinnen und Juden und aller Opfer der Vernichtungspolitik der Nazis.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Stolpersteingruppe Schöneweide

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Einladung zur Antifaschistischen Radtour um den Müggelsee

Die VVN-BdA Köpenick lädt im August zu einer kostenfreien Radtour ein. Wir wollen durch kurze Inputs an historischen Orten unbekannte Geschichten von Arbeiter*innen, Widerständigen und politisch Oppositionellen sichtbar machen.

Die VVN-BdA Köpenick, das Zentrum für Demokratie und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit bieten am 24. August 2024 eine geführte Fahrradtour um den südlichen Teil des Müggelsees an. Wir wollen an verschiedenen Stationen Halt machen, um dort mit kurzen Inputs zu selten erzählten Geschichten (u. a. von Arbeiter*innen, Widerständigen, politisch Oppositionellen, Zwangsarbeiter*innen) über Köpenick in der NS-Zeit schwerpunktmäßig zu informieren. Einige Stationen unserer Tour werden u. a. der Originalstandort der Kuhlen Wampe, die Berliner Bürgerbräu AG, das frühere KZ-Außenlager in Müggelheim und das ehemalige Durchgangslager in Wilhelmshagen sein.

Der VVN-BdA Köpenick e. V. lädt zu einer Antifaschistischen Radtour am 24. August 2024 um den Müggelsee ein.

Antifaschistische Radtour um den Müggelsee
Datum: 24.08.2024

Dauer: ca. 4 Stunden, ca. 17 km
Start: 13 Uhr am S-Friedrichshagen, vor dem UNION-Kino 
Ende: ca. 17 Uhr am S-Wilhelmshagen

kostenfrei

Tour-Infos: Wegstrecke circa 17 km; Spreetunneldurchquerung mit dem Fahrrad, ansonsten überwiegend flaches Gelände, kleine Pausen während der Fahrradtour; eigene Verpflegung/genügend Wasser/ Sonnen- und Mückenschutz mitbringen

Die kostenfreie Tour ist Teil der Veranstaltungsreihe „Von der Geschichte zur Gegenwart – Orte der historischen und politischen Bildungsarbeit in Treptow-Köpenick“.

Ausschlußklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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21. Juni 2024: Gedenkkundgebung anlässlich des 91. Jahrestages der Köpenicker Blutwoche

Im Juni 1933, wenige Monate nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, waren Köpenicker SA-Männer in grausamer Weise gegen ihre politischen Gegner vorgegangen. Hunderte Sozialdemokratinnen, Kommunistinnen, Gewerkschafterinnen und andere wurden in den Nazi-Schlägerlokalen furchtbar misshandelt. Auch die ersten jüdischen Bürger wurden verschleppt. Mindestens 23 namentlich bekannte Opfer wurden zu Tode gequält, erschossen oder starben an den Folgen der Folter. Dieser SA-Terror, der vom 21. bis 26. Juni 1933 andauerte, ist als „Köpenicker Blutwoche“ in die Geschichte eingegangen. Verängstigt, wie gelähmt sahen viele Köpenickerinnen tatenlos zu. Viele applaudierten aber auch dem Nazi-Regime. Es war ein Terror auf offener Straße und in aller Öffentlichkeit. 91 Jahre nach den Ereignissen wollen wir an die Opfer erinnern und ein Zeichen setzen gegen Neonazismus und gegen rechte Hetze von heute, gegen Antisemitismus und Rassismus!

21. Juni 2024 | Gedenkkundgebung | 16 Uhr | Platz des 23. April | Tramhaltestelle Bahnhofstraße/ Lindenstraße

Die Kundgebung wird musikalisch begleitet von Isabel Neuenfeldt

Auch Straßennamen, Gedenktafeln und Gedenksteine in den Köpenicker Ortsteilen erinnern an den großflächigen Terror der Nazis im Juni 1933. Wir bitten alle Mitglieder und Freund:innen dort selbstständig Blumen nieder zu legen:

  • Pohlestraße, Ecke Dorotheenstraße (ehemals SA-Lokal „Demuth“)
  • Wendenschloßstraße 390 (ehemals SA-Wassersportheim)
  • Köpenick Nord, Stelen unter den Birken und am Essenplatz (ehemals SA-Lokal „Seidler“)
  • Friedrichshagen: Tafel Richard Assmann (Assmannstr. 46), Friedhof Grab Karl Pokern, Tafel Müggelseedamm 132
  • Freiheit 14 und Dammbrücke: Tafel am Gemeindehaus der Evangelisch-reformierten Schloßkirche und an der Dammbrücke zur Erinnerung an das mutige Handeln des Pfarrer-Ehepaares Ratsch
  • Oberschöneweide: Waldfriedhof, Griechische Allee

Erinnern, Gedenken und Mahnen ist heute wichtiger als denn je!

Der VVN-BdA Köpenick braucht Unterstützung!
Im Anschluss an die Erinnerungsfeier, möchten wir alle Interessierte einladen zu besprechen, wie sich neue Leute einbringen können!

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27.01.2024 Kundgebung zum internationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Zwischen 11 und 12 Uhr am Mahnmal, am Platz des 23. April, wird es eine Kundgebung geben, es werden zudem Bilder der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gezeigt und ein Kranz unserer Vereinigung niedergelegt zum Gedenken an alle NS-Opfer. Im Anschluss daran gehen wir gemeinsam zur ehemaligen Synagoge und legen dort ebenfalls Blumen nieder.

Alle diejenigen, die es nicht zur Kundgebung schaffen, aber trotzdem gedenken wollen, ruft der VVN-BdA Köpenick e.V. dazu auf, Kränze und Blumen am Mahnmal für die Opfer der Köpenicker Blutwoche („Faust“) auf dem Platz des 23. April sowie an der Gedenktafel, für die von den Nazis zerstörte, Köpenicker Synagoge (Freiheit 8) niederzulegen und die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen in stillem Gedenken zu ehren.

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12. November 2023: Antifaschistischer Stadtrundgang zu jüdischem Leben in der Köpenicker Altstadt

12. November 2023 | 14 Uhr | Schlossplatz Köpenick

Mit unserem jährlichen Rundgang durch die Köpenicker Altstadt möchten wir den Opfern der Novemberpogrome 1938 gedenken. Der Rundgang führt uns an den Wohnorten und Geschäften von Köpenicker Jüd*innen und zur ehemaligen Synagoge.

Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

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23.09.2023: Demo „Reclaim Your Kiez Vol. 3“

KÖPENICK – We are back! Wir sind zurück!

Text: Köpenick sagt nein zu Nazis und Faschismus

Wann? 23.09.2023, 13 Uhr
Wo? S-Spindlersfeld

Im 3. Jahr ihres Bestehens kehrt die antifaschistische Reclaim-Your-Kiez-Demo mit leicht veränderter Route nach Köpenick zurück!

Die Entwicklungen seither zeigen nach wie vor, wie wichtig antifaschistische Kräfte und Bewegungen sind:

Die Heimat (ehem. NPD) geht weiterhin in ihrer Bundeszentrale ihrer zutiefst faschistischen Arbeit nach. Ebenso wie die extrem rechte Partei „Der III. Weg“ zeigen ihre Mitglieder auf vielfältige Weise Präsenz – ob an Infoständen, bei Kundgebungen oder mit Flyern, Stickern und Graffitis.

An Institutionen, wie z.B. Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, sind Rassismus und andere Diskriminierungsformen häufig an der Tagesordnung. Patient*innen, die nicht fließend deutsch sprechen oder nicht weiß gelesen werden, werden teilweise mit Zuschreibungen und Stereotypen belegt und erfahren häufig nicht die medizinische Behandlung, die ihren realen Bedürfnissen angepasst ist. Aber auch Mitarbeitende werden aufgrund von Herkunft, Religion oder anderen Merkmalen rassistisch diskriminiert und sind im Arbeitsalltag ständig Mikroaggressionen ausgesetzt.

Ähnliche und andere Diskriminierungserfahrungen machen queere Menschen. Insbesondere trans Menschen erfahren wegen ihrer Sichtbarkeit Anfeindungen, Bedrohungen und Gewalt im öffentlichen Raum sowie in gesellschaftspolitischen Diskursen wie z.B. um das neue Selbstbestimmungssetz.

Treptow-Köpenick ist für viele Menschen kein sicherer Ort. Wir als überwiegend weißes Organisator*innenkollektiv sehen es als unsere Aufgabe, Rassismus und Queerfeindlichkeit sichtbar zu machen und solidarisch an der Seite von Betroffenen zu stehen. Sie sollen über ihre Erfahrungen sprechen können, aber auch erleben, dass sie viele Unterstützer*innen haben.

Gemeinsam mit ihnen und euch wollen wir am 23.09.2023 auf die Straße gehen und zeigen, dass FaschistInnen und jede Form von Diskriminierung keinen Platz in unserem Kiez haben.

Reclaim Your Kiez! 

Der Kiez gehört uns! 

Alle zusammen gegen den Faschismus! 

Siamo tutti antifascisti!

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13.08.2023 Spaziergang in Köpenick: Auf Spurensuche von Berliner Frauen in der NS-Zeit zwischen Verfolgung und Widerstand

Am 26. Februar 2023 startete „Widerstandsgeschichte lokal“: historische Stadtführungen in jedem Berliner Bezirk zu Orten, an denen verfolgte und widerständige Frauen gewohnt oder gewirkt haben. Am 13.08.2023 in der Zeit von 14 bis 16 Uhr wird ein Spaziergang in Köpenick stattfinden.

Die Rolle von Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus wurde lange Zeit wenig gewürdigt, sie wurden öffentlich kaum als eigenständig handelnde Widerstandskämpferinnen wahrgenommen. Das historisch-politische Projekt „Antifaschistinnen aus Anstand“ erinnert an die Frauen, die sich der politischen und gesellschaftlichen Gleichschaltung verweigerten. Der Name des Social-Media-Projekts ist inspiriert durch die Berliner Schauspielerin, Sängerin und erklärte Nazigegnerin Marlene Dietrich, die auf die Frage, warum sie Antifaschistin geworden sei, „aus Anstand“ geantwortet haben soll.

Aufgezeigt werden die Formen des Widerstands, von der Informationsweitergabe, über Hilfe für Verfolgte bis zu gezielten Sabotageakten. Dafür wurden verschiedene Biografien recherchiert, jüdische, christliche, kommunistische oder sozialdemokratische, sowie Motive und Wege in den Widerstand eher unbekannter Frauen, die von 1933 bis 1945 allein oder in größeren Netzwerken gewirkt haben. Gemessen an der deutschen Bevölkerung waren es nicht viele. Dennoch gab es in der NS-Zeit einen ungebrochenen Widerstand, darunter zahlreiche Frauen unterschiedlicher Sozialisation und Weltanschauung, besonders in Berlin und hier in allen Bezirken – über 2500 wurden bereits recherchiert.

Im Jahr 2023 jährt sich zum 90. Mal die Machtübertragung an die Nazis. Ein Grund, um das Thema stärker aus dem Internet in die Stadt zu bringen. In zwölf öffentlichen Rundgängen werden die Orte besucht, an denen aufgrund ihrer Herkunft oder politischen Aktivitäten verfolgte und vor allem widerständige Berlinerinnen gewohnt oder gewirkt haben. Jeden Monat steht ein anderer Bezirk im Mittelpunkt.

Die Rundgänge sind offen für alle bis ins hohe Alter, auf barrierearme Zugänge und Routen wird geachtet. Die Spaziergänge machen Geschichte direkt am Ort ihres Geschehens spürbar. Die Kiezspaziergänge finden draußen statt.

Es wird um Anmeldung unter der E-Mail-Adresse berlin.lokal@frauenwiderstand.de gebeten. Dort wird dann der Startpunkt mitgeteilt.

Auch in anderen Bezirken sind Spaziergänge geplant. Weitere Termine, die Biografien von Frauen und Hintergrundinformationen zu Widerstandsgruppen, sind auf der Internetseite des Projekte zu finden: https://antifaschistinnen-aus-anstand.de/ueber-uns/widerstand-lokal/.

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21.06.2023: Gedenkkundgebung anlässlich des 90. Jahrestages der Köpenicker Blutwoche

Im Juni 1933, wenige Monate nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, waren Köpenicker SA-Männer in grausamer Weise gegen ihre politischen Gegner vorgegangen. Hunderte Sozialdemokrat*innen, Kommunist*innen, Gewerkschafter*innen und andere wurden in den Nazi-Schlägerlokalen furchtbar misshandelt. Auch die ersten jüdischen Bürger wurden verschleppt. Mindestens 23 namentlich bekannte Opfer wurden zu Tode gequält, erschossen oder starben an den Folgen der Folter. Dieser SA-Terror, der vom 21. bis 26. Juni 1933 andauerte, ist als „Köpenicker Blutwoche“ in die Geschichte eingegangen. Verängstigt, wie gelähmt sahen viele Köpenicker*innen tatenlos zu. Viele applaudierten aber auch dem Nazi-Regime. Es war ein Terror auf offener Straße und in aller Öffentlichkeit. 90 Jahre nach den Ereignissen wollen wir an die Opfer erinnern und ein Zeichen setzen gegen Neonazismus und gegen rechte Hetze von heute, gegen Antisemitismus und Rassismus.

21. Juni 2023 | Gedenkkundgebung | 17 Uhr | Platz des 23. April | Tramhaltestelle Bahnhofstraße/ Lindenstraße

Die Kundgebung wird musikalisch begleitet von Isabel Neuenfeldt.

Auch Straßennamen, Gedenktafeln und Gedenksteine in den Köpenicker Ortsteilen erinnern an den großflächigen Terror der Nazis im Juni 1933. Wir bitten alle Mitglieder und Freund:innen dort selbstständig Blumen nieder zu legen:

  • Pohlestraße, Ecke Dorotheenstraße (ehemals SA-Lokal „Demuth“)
  • Wendenschloßstraße 390 (ehemals SA-Wassersportheim)
  • Köpenick Nord, Stelen unter den Birken und am Essenplatz (ehemals SA-Lokal „Seidler“)
  • Friedrichshagen: Tafel Richard Assmann (Assmannstr. 46), Friedhof Grab Karl Pokern, Tafel Müggelseedamm 132
  • Freiheit 14 und Dammbrücke: Tafel am Gemeindehaus der Evangelisch-reformierten Schloßkirche und an der Dammbrücke zur Erinnerung an das mutige Handeln des Pfarrer-Ehepaares Ratsch
  • Oberschöneweide: Waldfriedhof, Griechische Allee

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist- innen und Antifaschisten Köpenick e.V. (VVN-BdA)

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April 1945 – 23. April 2023 | 78 Jahre Befreiung von Köpenick

Am 23. April 1945 befreiten Einheiten der 8. Gardearmee und der 1. Gardepanzerarmee unter ihrem Oberbefehlshaber Wassili Iwanowitsch Tschuikow den Stadtteil Köpenick vom deutschen Faschismus. War es in den vergangenen Jahren für uns ein Grund zum Feiern, ist es im Angesicht des Krieges gegen die Ukraine in diesem Jahr nur Anlass zum Gedenken an die zahllosen Opfer des NS-Terrors. Ganz Europa war verwüstet worden. Millionen Tote forderte der Krieg der Deutschen. In den Konzentrationslagern wurden Millionen Menschen – Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle, politische Gegner:innen, Soldat:innen der Anti-Hitler-Koalition und andere – ermordet. In verlustreichen Kämpfen brachten die Alliierten und die Widerstandskämpfer:innen der Résistance den Krieg an seinen Ausgangsort zurück und zerschlugen die deutsche Wehrmacht. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Nazi-Deutschland endgültig.
 
Mit dem Wachhalten der Erinnerung leisten wir unseren Beitrag, die von den Nazis ermordeten Köpenicker:innen ebenso wie die sowjetischen Befreier:innen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. 

Für einen starken Antifaschismus! Nie wieder!

23. April 2023 | Gedenkkundgebung
15 Uhr | Platz des 23. April (an der „Faust“) | Tramhaltestelle Bahnhofstraße/Lindenstraße

 
Hinweis: Denkt bitte daran, dass sich am Rand des Platzes die an die Befreiung Köpenicks erinnernde Gedenktafel befindet, an der ebenso Blumen niedergelegt werden können.

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Gedenkveranstaltung zum 27. Januar 2023

Am 27.1.2023 fand ab 17 Uhr eine Gedenkkundgebung am Platz des 23. April statt. Ungefähr 40 Personen versammelten sich am Mahnmal für die Ermordeten der Köpenicker Blutwoche, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken. Es wurden einführende Worte gesprochen, eine Schweigeminute durchgeführt und im Anschluss Blumen niedergelegt.

Nach der Kundgebung am Platz des 23. April folgten ca. 15 Menschen einem Spaziergang zur ehemaligen Synagoge in der Freiheit 8. Auch dort wurden ein paar Worte zur Geschichte des Ortes gesprochen und Kerzen und Blumen niedergelegt.

Wir danken allen, die mit uns den Opfern des Nationalsozialismus gedacht haben und wir danken auch all denjenigen, die bei Kiezspaziergängen in unterschiedlichen Ortsteilen, die Erinnerung wach gehalten haben.

Wir können die Verbrechen der Nazis nicht ungeschehen machen, aber wir können dafür sorgen, dass die Erinnerung nicht endet!

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