
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Interessierte,
wir laden Sie recht herzlich zu einem Spaziergang gegen das Vergessen nationalsozialistischer Gewalt ein.
Samstag, 30.05. | 16–18 Uhr | S-Bahnhof Köpenick, Ausgang Stellingdamm
Stellingdamm, Maria-Jankowski-Park, Essenplatz – die Namen dieser öffentlichen Orte erzählen eine Geschichte: Die Geschichte der Köpenicker Blutwoche. In dieser Woche im Juni 1933 fielen viele Köpenickerinnen und Köpenicker dem brutalen NS-Terror zum Opfer.
Wir möchten mit diesem Gedenk-Spaziergang ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Wir erkunden die Geschichte der Köpenicker Blutwoche, stellen die Biographien von Liddy Kilian, Anton Schmaus, Johannes Stelling und anderen vor und führen Euch/Sie zu den Tatorten der Köpenicker Blutwoche und jetzigen Stolpersteinen im Elsengrund/Märchenviertel.
Leider sind Neonazismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wieder auf dem Vormarsch. Daher werden wir während des Spaziergangs den Blick auch in die Gegenwart richten, auf rechte Vorfälle in der Gegend aufmerksam machen und darüber nachdenken, was wir dagegen tun können.
Der Spaziergang wird von Uta Solaris musikalisch begleitet (Violine).
Außerdem besteht während des Spaziergangs die Möglichkeit mit Dr. Hans Kromrey, dem Abgeordnetenhauskandidaten der Linken für den Wahlkreis 7, ins Gespräch zu kommen.
Hinweis: Während des Spaziergangs werden circa zwei Kilometer zurückgelegt und es wird nur wenige Sitzgelegenheiten geben.
Bitte kontaktieren Sie uns bei besonderen Bedürfnissen oder Fragen: kontakt@bda-koepenick.de


