Er arbeitete im KWO. Hier vertrat er als Mitglied des Betriebsrates und Gewerkschaftssekretär die Interessen seiner Kollegen und wurde deshalb 1932 von der Konzernleitung entlassen. Als Mitglied des Reichsbanners suchte er die Wehrorganisation gegen den Papen-Staatsstreich 1932 und gegen die Errichtung der Hitler-Diktatur zu mobilisieren. Während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, wurde er von der SA festgehalten, misshandelt und schließlich ermordet. Seine Leiche wurde in einen Sack gezwängt und mit Steinen beschwert aus der Dahme gezogen.