Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Köpenick

Verfolgte und Widerstandskämpfer: U

Alice Ucko Sie wurde am 14. November 1941 nach Minsk deportiert. Dort ist sie verschollen.

Harry Ucko Auch nach der Bildung der Hitlerregierung 1933 setzte er seine antifaschistische Arbeit fort. Er war Mitglied einer Schutzgruppe in Friedrichshagen und half bei der Herstellung und dem Vertrieb des „Roten Scheinwerfer“. 1939 emigrierte er nach China.

Karl Uebel Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Sachsenhausen eingekerkert.

Paul Ufermann Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Heim „Wendenschloß“ festgehalten und schwer misshandelt. Nach seiner Freilassung emigrierte er sofort, kehrte aber 1939 zur illegalen Arbeit nach Berlin zurück.

Rudolf Uhlemann Als ehem. „Fichte‐Sportler“ arbeitete er 1933/34 an der Formierung illegaler Gruppen und am Vertrieb von illegalem Material wie „Rot Sport“. 1935 wurde er zu zwei Jahren, drei Monaten Zuchthaus verurteilt.

Karl Ulrich Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Lichtenburg eingekerkert.

Lisa Ulrich Sie wurde wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Jauerneck (Schlesien) und im KZ‐Ravensbrück eingekerkert.