Verfolgte und Widerstandskämpfer: O
Paul Oberländer Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg und im KZ‐Esterwegen eingekerkert.
Bertha Ochs Sie wurde am 14. September 1941 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 16. Oktober 1942 umgekommen.
Ernst Ordnung Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Heim „Wendenschloß“ festgehalten und schwer misshandelt.
Jenny Örtel Sie wurde am 10. Januar 1944 wahrscheinlich nach Theresienstadt deportiert und ist dort im Mai 1944 umgekommen.
Ernst Oschmann Er leitete 1933/34 die illegale politische Arbeit der KPD in Köpenick und war verantwortlich für die Protestaktionen gegen die Bildung der Hitlerregierung – Bahnhofstr. 30. Januar 1933 – sowie für entsprechende Aktionen im April und Mai 1933. Er arbeitete aktiv an der Herstellung und dem Vertrieb der „Roten Fahne“ und insbesondere an den Materialien zur Enthüllung der SA‐Verbrechen in der Köpenicker Blutwoche (Tarnschrift „Luftschutz ist Selbstschutz“). 1934 wurde er verhaftet und im Mai 1935 zu zwei Jahren Zuchthaus (Brandenburg) verurteilt. 1944 wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert. In Albanien eingesetzt, lief er zu den Partisanen über und kämpfte mit ihnen gegen das Naziregime.
Marie Oschmann In Zusammenarbeit mit anderen Antifaschisten half sie mit, durch die Beschaffung von Schreibmaschinen, Papier, Matrizen und ihre eigene Schreibarbeit, das Erscheinen von illegalem Material, der „Roten Fahne“, der „Stimme der Werktätigen“ und der Tarnschrift über die Köpenicker Blutwoche zu sichern.
Fritz Ott Identität unbekannt. Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth festgehalten und nach Aussagen von fünf Zeugen zu Tode gefoltert.
Fritz Otto Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der CSR und England.
Hans Otto Er kämpfte während des Krieges in den Reihen der Roten Armee gegen das Naziregime.