Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Köpenick

Verfolgte und Widerstandskämpfer: L

Rolf Landsberg Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in England. Während des Krieges kämpfte er in den Reihen der britischen Armee gegen das Naziregime.

Brigitte Landvogt Sie lebte und arbeitete in der politischen Emigration in Schweden.

Wolfgang Landvogt Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Berlin‐Lehrter Str. und in der Festung Torgau eingekerkert.

Arthur Lange Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Oranienburg und im Zuchthaus Brandenburg eingekerkert.

Karl Lange Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit von der Köpenicker SA im Verlaufe der Blutwoche, Juni 1933, gejagt und ermordet.

Charlotte Laske Sie wurde am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.

Gerhard Lazarus Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in Frankreich.

Lehmann Er wandte sich, auch im Namen anderer Köpenicker Ärzte wie Dr. Hinz, Dr. Dikomeit, am 26. Juni 1933 an den Berliner Polizeipräsidenten und protestierte gegen die mörderischen Übergriffe der Köpenicker SA.

Lehmann Identität ungeklärt. Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, ermordet.

Cäcilie Lehmann Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später Minsk, deportiert. Dort ist sie verschollen.

Louis Lehmann Er wurde nach Minsk deportiert und ist dort verschollen.

Richard Lehmann Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Berlin‐Tegel eingekerkert.

Georg Lehnig Er arbeitete im KWO und unterstützte den Kampf der Antifaschisten um Anton Saefkow durch die Bereitstellung von Quartieren, die Herstellung von Flugblättern und die Unterstützung von ausländischen Zwangsarbeitern. Sein von der Naziwehrmacht desertierter Sohn Horst fand bei Ilse und Richard Grubitz illegale Unterkunft. Georg Lehnig wurde 1944 verhaftet, zum Tode verurteilt und am 28. März 1945 in Brandenburg ermordet.

Wilhelm Leist Wegen seiner antifaschistischen Arbeit, insbesondere wegen der Sabotage der Kriegsproduktion, wurde er noch am 10. April 1945 von der Nazijustiz ermordet.

Richard Leistner Er leistete von 1933 an illegale antifaschistische Arbeit und wurde 1933 erstmals vier Monate im KZ‐Esterwegen eingekerkert. Nach der Freilassung setzte er seine Arbeit fort, wurde erneut verhaftet und 1935 zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Auch danach kämpfte er in der Widerstandsorganisation um A. Saefkow weiter gegen den Faschismus. Aus dem Zuchthaus Brandenburg, zu dem er 1944 erneut zu zwei Jahren verurteilt worden war, befreite ihn 1945 die Rote Armee.

Karl Lemke Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Berlin‐Tegel eingekerkert.

Wilhelm Lenz Er gehörte zu der kleinen Gruppe von Antifaschisten, die in der Firma Grau die Kriegsproduktion störten und den Zwangsarbeitern aktive Solidarität erwiesen. Er war an der Herstellung und dem Vertrieb von antifaschistischen Straßenzeitungen für Oberschöneweide beteiligt.

Gerhard Leo Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in Frankreich, war aber auch hier im Lager Toulouse inhaftiert. Im Krieg kämpfte er in den Reihen des Maquis gegen das Nazi‐Regime.

Erich Lerche Erich Lerche war ein alter, eingeborener Friedrichshagener. Hier erblickte er am 15. Januar 1909 das Licht der Welt. Das Arbeiterehepaar Lerche hatte noch drei weitere Kinder, die in einer Stube und Küche aufwuchsen. ...

Alice Leske Sie wurde am 13. Januar 1942 nach Riga deportiert. Dort ist sie verschollen.

Clara Leske Sie wurde am 2. April 1942 nach Trawniki deportiert. Dort ist sie verschollen.

Ilse Lesser Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später Minsk, deportiert. Dort ist sie verschollen.

Margarete Levi Sie wurde am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.

Marie Levin Sie wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 9. Oktober 1942 umgekommen.

Blanka Levy Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort ist sie verschollen.

Louise Levy Sie wurde am 5. September 1942 nach Riga deportiert. Dort ist sie verschollen.

Hugo Lewert Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Luckau und im KZ‐Buchenwald eingekerkert.

Bronislaw Lewkowicz Er wurde am 12. Februar 1944 nach Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.

Grete Lewy Sie wurde am 6. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.

Rosa Lewy Sie wurde am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.

Sigismund Lewy Er wurde am 6. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.

Hermann Ley Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Zwickau eingekerkert.

Gertrud Libowski Sie wurde am 5. September 1942 wahrscheinlich nach Riga deportiert. Dort ist sie verschollen.

Hans Lichtenstein Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in England.

Klara Liepmann Sie wurde am 6. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 16. Januar 1943 umgekommen.

Erich Lies Er kämpfte in den Reihen des NKFD in der UdSSR gegen das Naziregime.

Gustav Lind Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg eingekerkert.

Hans Lindemann Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Berlin‐Tegel eingekerkert.

Leopold Lindemann Er wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 8. September 1942 umgekommen.

Rega Lindheimer Sie wurde nach Auschwitz deportiert und ist dort verschollen.

Bruno Lindtner Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg eingekerkert. Während des Krieges wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert.

Johanna Linke Wegen ihrer illegalen Arbeit für die SAP‐Köpenick wurde sie 1933 verhaftet. Nach ihrer Freilassung setzte sie die antifaschistische Arbeit gemeinsam mit Sozialdemokraten und Kommunisten fort.

Otto Linke Er leistete in der Köpenicker SAP‐Gruppe von Beginn der Naziherrschaft an illegale antifaschistische Arbeit. Durch seine berufliche Arbeit konnte er auch im Westen Deutschlands Durchschriften und Druckplatten mit Informationen über die Köpenicker Blutwoche verbreiten. Im Oktober 1934 wurde er vom Oberlandesgericht Hamm zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Während des Krieges wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert.

Herbert Linz Als politischer Emigrant in Frankreich kämpfte er während des Krieges im Maquis gegen das Naziregime.

Kurt Linz Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der CSR und in England.

Anna Littauer Sie wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 10. Oktober 1942 umgekommen.

Hans Littmann Er wurde am 19. Februar 1943 wahrscheinlich nach Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.

Bruno Lobitz Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth festgehalten und schwer misshandelt.

Bernhard Loewenstein Er wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 6. Januar 1943 umgekommen.

Arthur Lohe Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Oranienburg eingekerkert.

Else Lowitsch Sie wurde am 26. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.

Anna-Maria Lucko Sie wurde wegen ihrer aktiven antifaschistischen Tätigkeit in der Widerstandsorganisation um A. Saefkow im Zuchthaus Lauerhof (Lübeck) eingekerkert.

Carl Lucko Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Breslau und in der Festung Schweidnitz eingekerkert.

Walter Ludwig Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Heim Müggelseedamm festgehalten und schwer misshandelt.

Albert Lukas Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit in der Widerstandsorganisation um Robert Uhrig verhaftet und im Zuchthaus Luckau und im KZ‐Sachsenhausen eingekerkert. Während des Krieges wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert.

Alfred Lusche Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis in Kassel eingekerkert.