Verfolgte und Widerstandskämpfer: K
Rosa Kahn Sie wurde wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Mohrungen (Hannover) eingekerkert. Danach emigrierte sie und lebte und arbeitete in der CSR und dann in England.
Siegbert Kahn Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg eingekerkert. Danach emigrierte er mit seiner Frau in die CSR und nach England und leistete dort antifaschistische Arbeit.
Rosa Kallmann Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 10. September 1942 umgekommen.
Emil Kamradt Er unterstützte die illegale antifaschistische Arbeit durch die Bereitstellung von Quartieren, die Weiterleitung von Nachrichten und die Herstellung von Verbindungen. Deshalb wurde er 1943 vor dem Berliner Kammergericht angeklagt.
Arnold Kantz Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Luckau eingekerkert.
Siegbert Katz Er gehörte zur SAP‐Gruppe, die 1933 in Köpenick illegal arbeitete, u.a. Zirkel abhielt, illegales Material – bezogen aus der Schweiz – verteilte. Im November 1933 wurde er verhaftet und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. In der anschließenden KZ‐Haft wurde er ermordet.
Sophie Katz Sie wurde am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.
Wanda Katz Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 16. Januar 1943 umgekommen.
Ida Katzenstein Sie wurde am 12. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort im Mai 1943 umgekommen.
Emma Kaufmann Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später Minsk, deportiert. Dort ist sie verschollen.
Herbert Kaufmann Er war von 1933 bis 1939 am antifaschistischen Kampf in Berlin beteiligt. So war er in Anstrengungen zur Befreiung Ernst Thälmanns, aber auch in die Sabotage der Kriegsproduktion einbezogen. 1939 wurde er verhaftet und 1940 zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er wurde 1945 von der Roten Armee aus dem Zuchthaus Brandenburg befreit, starb aber noch im selben Jahr an den Folgen der Haft.
Kurt Kaufmann Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg eingekerkert. Während des Krieges wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert.
Edmund Kauter Er setzte gemeinsam mit anderen Antifaschisten 1933/34 in den Schöneweider Großbetrieben die illegale Arbeit fort, verbreitete illegale Literatur. U.a. verbreitete er das „Braunbuch über den Reichstagsbrand“ und die Zeitschrift „Kommunistische Internationale“. 1934 wurde er angeklagt und eingekerkert.
Alfred Kaßler 1933/34 beteiligte er sich am antifaschistischen Widerstand in Köpenick. 1934 emigrierte er in die SU. Während des Krieges nahm er am Partisanenkampf gegen die faschistischen Aggressoren in der SU teil. Seit 1943 galt er als vermisst.
Berthold Kaßler Er war an antifaschistischen Aktionen gegen die Bildung der Hitler‐Regierung – Demonstration in der Bahnhofstraße, Hissen einer roten Fahne auf dem Schornstein der Brauerei Friedrichshagen – beteiligt. Für die etwa bis 1937 illegal arbeitenden KJVD‐Gruppen leistete er Kurierdienste in die CSR.
Georg Kaßler Er beteiligte sich 1933 an der illegalen Arbeit der KPD, emigrierte jedoch noch im gleichen Jahr in die SU. In Moskau war er Mitarbeiter in der Leitung der KPD und des EKKI. 1937 war er längere Zeit in Haft und lebte dann in Kasachstan.
Franz Keller Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth festgehalten und schwer misshandelt.
Bernhard Kensy Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Oranienburg und im Gefängnis Berlin‐Spandau eingekerkert.
Max Keppelt Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Untermaßfeld und danach im KZ‐Buchenwald eingekerkert.
Kurt Keppler Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Seidler festgehalten und schwer misshandelt.
Götz Kilian Durch seine politische Arbeit bekannt, wurde er während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Seidler und im Amtsgerichtsgefängnis festgehalten und schwer misshandelt. An den Folgen dieser Misshandlungen ist er 1940 in Hamburg gestorben.
Liddy Kilian Während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, wurde ihre Wohnung mehrfach von der SA durchsucht. Als ihr Mann und andere Antifaschisten in das SA‐Sturmlokal Seidler verschleppt wurden, mobilisierte sie eine Gruppe von Frauen zum Protest und erzwangen die Entsendung eines Polizeikommandos, um die Verschleppten unter polizeilichen Schutz zu stellen.
Franz Kirsch Er war an der illegalen antifaschistischen Arbeit des Unterbezirks Adlershof der KPD beteiligt. So half er während illegaler Treffen die Ergebnisse der Parteikonferenz der KPD von 1939 auszuwerten. Er wirkte bei der Verteilung von Flugschriften sowie bei der Herstellung und dem Vertrieb der „Berliner Volkszeitung“ mit. Nach der Verhaftung Ende 1939 wurde er zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach über vier Jahren Haft im Zuchthaus Brandenburg erlag er am 3. Februar 1944 dem Naziterror.
Fritz Kirsch Als Betriebsratsmitglied im TRO begann er 1933 sofort die illegale antifaschistische Arbeit. Nach einer ersten Haft 1933 im Gefängnis Berlin‐Plötzensee und Zuchthaus Brandenburg setzte er nach seiner Entlassung die illegale Arbeit fort. Bei Kriegsausbruch 1939 wurde er im KZ‐Sachsenhausen eingekerkert und dort am 30. April 1940 ermordet.
Hans Kirstein Er war am illegalen antifaschistischen Widerstandskampf beteiligt. 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert und dort am 13. Dezember 1942 ermordet.
Gustav Kittowski Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Brandenburg und im KZ‐Papenburg (Emsland) eingekerkert. Nach seiner Entlassung emigrierte er in die CSR und leistete dort antifaschistische Arbeit.
Elfriede Klaege Sie lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der UdSSR.
Bernhard Klappert Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal festgehalten und schwer misshandelt. Er erlitt eine Wirbelsäulenverletzung und blieb ein völliger Invalide.
Friedrich Klatt Als Leiter der Rechtsschutz‐ und Betriebsräteabteilung des „Gesamtverbandes...“ und Kandidat der SPD für die Stadtverordnetenwahl im März 1933 wurde er von der Köpenicker SA gejagt. Klatt verließ Köpenick und organisierte im Norden Berlins eine Gruppe ehemaliger Staatsangestellter. Zeitweilig führte er über 400 Arbeitsrechtsklagen gegen die „Deutsche Arbeitsfront“. Nach dem 20. Juli 1944 wurde er verhaftet und ins KZ eingewiesen.
Willi Klatt Er wurde im August 1934 von der Gestapo wegen des Besitzes und des Vertriebes von illegalem Propagandamaterial verhaftet.
Mathäus Klein Er wirkte in den Reihen des NKFD – auch als Frontbeauftragter – in der UdSSR gegen das Naziregime.
Karl Kleinjung Von den Nazis verfolgt, gelangte er über die Kampfstationen Niederlande und Frankreich nach Spanien. Hier nahm er in den Internationalen Brigaden am bewaffneten Kampf gegen den Faschismus teil. Nach der Niederlage der spanischen Republik konnte er in die Sowjetunion emigrieren. Während des Krieges setzte er seinen antifaschistischen Kampf als Partisan bis zum Sieg über den Hitlerfaschismus fort.
Artur Klepzig Er leistete in der illegalen Köpenicker KPD‐Organisation von 1933 bis 1936 aktive antifaschistische Arbeit. Auch Haft und Misshandlungen während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, hinderten ihn nicht daran, seinen Kampf fortzusetzen. Nach der Festnahme im September 1936 wurde er vom Berliner Kammergericht zu drei Jahren, sechs Monaten Zuchthaus verurteilt.
Kurt Klepzig Obwohl er in der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth schwer misshandelt worden war, leistete er in der Köpenicker KPD‐Organisation bis 1936 aktive illegale antifaschistische Arbeit in den verschiedensten Formen. Im November 1937 wurde er zu einem Jahr, neun Monaten Gefängnis verurteilt.
Walter Klode Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Buchenwald eingekerkert. Nach seiner Freilassung emigrierte er und leistete antifaschistische Arbeit in den Niederlanden.
Johanna Klückmann Sie wurde wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit in der Gestapo‐Zentrale Prinz‐Albrecht‐Str. verhört und im Gefängnis eingekerkert.
Kurt Klug Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Osterstein und im Zuchthaus Zwickau eingekerkert.
Georg Knepler Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in Großbritannien.
Johannes Knittel Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Gefängnis Hamm (Westfalen) eingekerkert. Nach seiner Freilassung emigrierte er nach Frankreich. Während des Krieges kämpfte er in den Reihen des Maquis gegen das Naziregime.
Eugen Koch Er war Mitglied der Köpenicker KPD‐Organisation, die von 1933 bis 1936 illegale Arbeit in den verschiedensten Formen leistete. Er war insbesondere bei der Herstellung und dem Vertrieb der örtlichen „Roten Fahne“ (500/600 Exemplare je Ausgabe) sowie weiterer illegaler Zeitungen wie „Der Rote Kietz“ und „Rund um den Köllnischen Park“ tätig. Im November 1937 wurde er vom Berliner Kammergericht zu drei Jahren Zuchthaus (Luckau) verurteilt.
Richard Koch Er wirkte im Verein „Fahrtensegler Müggelsee“ für die antifaschistische „Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit“. Im Februar 1935 wurde er wegen seiner illegalen Tätigkeit verhaftet.
Rudolf Kock Er war Mitglied der Köpenicker KPD‐Organisation, die von 1933 bis 1936 illegale Arbeit in den verschiedensten Formen leistete. Im November 1937 wurde er vom Berliner Kammergericht zu zwei Jahren, sechs Monaten Zuchthaus (Brandenburg) verurteilt.
Margarete Koebner Sie wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt, später Auschwitz, deportiert. Dort ist sie verschollen.
Toni Koebner Er wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt, später Auschwitz, deportiert. Dort ist er verschollen.
Alfred Koenen Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der UdSSR. Während des Krieges kämpfte er in den Reihen der Roten Armee gegen das Naziregime.
Heinrich Koenen Als ältester Sohn von Wilhelm Koenen, Landtags‐ und Reichstagsabgeordneter der KPD, emigrierte er in die Sowjetunion. Nach seiner Tätigkeit im Automobil‐ und Traktorenbau ließ er sich für die illegale Arbeit in Deutschland ausbilden. Im Oktober 1942 sprang er mit dem Fallschirm über Ostpreußen ab und schlug sich bis Berlin durch. Beim Versuch der Kontaktaufnahme zur Widerstandsorganisation um Harro‐Schulze‐Boysen wurde er ...
Paul Kohl Er gehörte zu einer antifaschistischen Schutzgruppe in Friedrichshagen, die militärisch geschult und bewaffnet war. Als „Waffenwart“ wurde er 1934 zu einem Jahr Zuchthaus verurteilt.
Heinrich Kohn Er wurde am 26. Oktober 1942 nach Osten deportiert. Dort ist er verschollen.
Helene Kohn Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 3. September 1942 umgekommen.
Karl Kohn Er leistete in der Emigration in England aktive antifaschistische Arbeit und verstarb in der Emigration.
Ruth Kohn Sie wurde am 26. Oktober 1942 nach Osten deportiert. Dort ist sie verschollen.
Vera Kohn Sie wurde am 26. Oktober 1942 nach Osten deportiert. Dort ist sie verschollen.
Leo Königsberger Er wurde am 21. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 3. August 1942 umgekommen.
Emilie Koppe Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 13. September 1942 umgekommen.
Eleonora Kosyrewa Sie lebte und arbeitete in der Sowjetunion und leistete in der Arbeitsarmee ihren Beitrag zur Zerschlagung des Naziregimes.
Pauline Kranz Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 9. September 1942 umgekommen.
Josef Kraus Er wurde am 14. Dezember 1942 nach Riga deportiert. Dort ist er verschollen.
Else Krause Sie wurde wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit im Frauengefängnis Berlin‐Barnimstr. eingekerkert.
Werner Krause Er organisierte die illegale Arbeit von Gruppen des KJVD in Köpenick bis 1935 und sicherte insbesondere den Vertrieb von illegalem Material. 1935 wurde er deswegen eingekerkert. Nach seiner Freilassung setzte er seine antifaschistische Arbeit in der Schulze‐Boysen‐Harnack Gruppe fort.
Otto Kreide Identität unbekannt. Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, ermordet.
Kurt Krenn Er lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der CSR, in England und Australien.
Ruth Krenn Sie lebte und arbeitete in der politischen Emigration in der CSR und England.
Walter Krenzke Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im KZ‐Sachsenhausen eingekerkert. Nach seiner Freilassung emigrierte er und kämpfte in den Reihen der Internationalen Brigaden in Spanien gegen den Faschismus.
Arno Kresse Er leistete in der Widerstandsorganisation um Anton Saefkow/Franz Jacob aktive antifaschistische Arbeit. Nach seiner Festnahme wurde er im KZ‐Moorlager Emsland eingekerkert.
Erna Kresse Als Ehefrau von Werner Hädrich in erster Ehe unterstützte sie ihren Mann in seiner illegalen Arbeit, seiner Sicherungstätigkeit und antifaschistischen Propagandaarbeit. Sie wurde wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit mehrfach bei der Gestapo verhört.
Helene Kretschmer Sie wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.
Werner Krisch Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit von den Nazis verfolgt.
Georg Kronberg Als Verantwortlicher für die Gruppen Grünau und Köpenick des Bundes der Freunde der SU setzte er noch bis Ende 1933 seine Arbeit illegal fort. Es gab Treffen, Verteilung illegalen Materials und gemalte Losungen. Im Dezember 1933 wurde er für vier Monate im KZ‐Oranienburg eingekerkert. 1936 wurde er erneut verhaftet und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.
Heinrich Krone Heinrich Krone wurde am 1. Dezember 1895 im Hessischen geboren. Seine Familie ermöglichte ihm das Abitur und das Studium der neueren Sprachen und der Sozialökonomie in Münster, Göttingen und Kiel. So erwarb er die Lehrbefähigung für das höhere Lehramt seit 1921. Er nahm als Lehrer Wohnung in Berlin‐Wilhelmshagen. ...
Max Kronheim Er wurde am 26. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 3. November 1942 umgekommen.
Ernst Krüger Von 1933 an leistete er illegale antifaschistische Arbeit. Einer ersten Verhaftung 1933 folgten zwei Jahre, sechs Monate Zuchthaus (Luckau). Nach seiner Freilassung emigrierte er in die CSR und ging dann 1936 nach Spanien und kämpfte dort in den Internationalen Brigaden gegen den Faschismus. Weitere Stationen seines antifaschistischen Kampfes waren Marseille, Toulouse und New York.
Julius Krüger Unter dem Druck der faschistischen Rassegesetze emigrierte er Mitte der 30er Jahre mit Frau und Tochter nach Uruguay.
Otto Krüger Er war von 1933 bis 1935 an der illegalen Tätigkeit der Köpenicker KPD‐Organisation aktiv beteiligt. U.a. war er als Hauptkassierer in Oberschöneweide tätig. Anfang 1936 verhaftet, starb er am 14. März 1936 an den Folgen der in der Haft erlittenen Misshandlungen
Walter Krüger Er war Mitglied der Köpenicker KPD‐Organisation, die von 1933 bis 1936 illegale Arbeit in den verschiedensten Formen leistete. Im September 1936 verhaftet, wurde er 1937 zu vier Jahren, sechs Monaten Zuchthaus verurteilt.
Kubecek Zwangsarbeiter aus der CSR – Chemische Werke Grünau. Er wurde wegen „Arbeitsbummelei“ für sechs Wochen in ein „Arbeitslager“ eingewiesen.
Gerda Kubisch Wegen ihrer antifaschistischen Tätigkeit im Werk wurde sie am 28. Juli 1944 im KZ eingekerkert. Ihre Akte schließt mit dem Vermerk „Am 22. Januar 1945 verstorben“.
Marie Kunert Als Abgeordnete der SPD stand sie unter dem ständigen Druck der Nazis. Im März 1933 emigrierte sie in die Schweiz. Dort lebte sie unter schwierigen Bedingungen, unterstützt vom Schweizer Arbeiterhilfswerk.
Gebhard Kunze Er kämpfte in den Reihen des NKFD in der UdSSR gegen das Naziregime.
Alfred Kuschke Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth und im Amtsgerichtsgefängnis festgehalten und schwer misshandelt.
Paul Kuschke Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Sturmlokal Demuth und im Amtsgerichtsgefängnis festgehalten und schwer misshandelt.
Paul Küster Er wurde im März 1933 zum Vorsitzenden der SPD‐Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Köpenick gewählt, aber von den Nazis aus seiner Funktion verjagt. Im Juni 1933 wurde er von der SA im Sturmlokal Demuth und im Amtsgerichtsgefängnis festgehalten und misshandelt. Von der AOK wurde er entlassen und aus seiner Dienstwohnung exmittiert. Er zog daraufhin nach Berlin‐Mahlsdorf.
Max Kutschenreiter Er wurde während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Heim „Wendenschloß“ (Wendenschloßstr. 122) festgehalten und schwer misshandelt.