Verfolgte und Widerstandskämpfer: J
Frieda Jacob Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später nach Minsk, deportiert. Dort ist sie verschollen.
Gustav Jacob Er wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 15. Februar 1943 umgekommen.
Henry Jacob Er wurde am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.
Julie Jacob Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 14. Oktober 1942 umgekommen.
Paula Jacob Sie wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später Minsk, deportiert. Dort ist sie verschollen.
Elisabeth Jacobi Sie wurde im August 1934 von der Gestapo wegen des Besitzes und Vertriebes illegalen Propagandamaterials verhaftet.
Emil Jacobi Er wurde im August 1934 von der Gestapo wegen des Besitzes und des Vertriebs von illegalem Propagandamaterial verhaftet.
Herbert Jacobi Er leistete in der Widerstandsorganisation um Anton Saefkow aktive antifaschistische Arbeit.
Hans Jacobsohn Er wurde am 17. November 1941 nach Kowno deportiert. Dort ist er verschollen.
Hans Jacobus Er lebte und leistete antifaschistische Arbeit in der Emigration in Großbritannien.
Dora Jacoby Sie wurde am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort ist sie verschollen.
Ernestine Jacoby Sie wurde am 28. März 1942 nach Trawniki deportiert. Von dort ist sie nie zurückgekehrt und wurde später für tot erklärt.
Isidor Jacoby Er wurde am 17. August 1942 nach Theresienstadt, später Auschwitz, deportiert. Dort ist er verschollen.
Lina Jacoby Sie wurde am 28. März 1942 nach Trawniki deportiert. Dort ist sie verschollen.
Therese Jacoby Sie wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort ist sie im Mai 1944 umgekommen.
Anna Jaffe Sie wurde am 14. Januar 1943 nach Theresienstadt, später Auschwitz, deportiert. Dort ist sie am 7. März 1943 umgekommen.
Werner Jagode Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Luckau eingekerkert. Während des Krieges wurde er für die „Strafeinheit 999“ zwangsrekrutiert.
Jonny Jäkel Er lebte und leistete aktive antifaschistische Arbeit in der politischen Emigration in der UdSSR.
Wilhelm Jakobi Er gehörte 1942/43 einem sozialdemokratischen Gesprächskreis an, der sich auf Aufgaben nach dem Sturz Hitlers vorbereitete. Derartige Diskussionen fanden auch in seiner Wohnung statt. Im Dezember 1943 wurde er verhaftet, im Januar 1945 vor Gericht gestellt, aber ohne Urteil im Zuchthaus Bayreuth eingekerkert. Dort wurde er von der US‐Armee befreit
Hans Jakobsohn Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, im SA‐Heim „Müggelseedamm“ festgehalten und schwer misshandelt.
Walter Jakutsch Er wurde wegen seiner antifaschistischen Tätigkeit im Zuchthaus Hamburg‐Fuhlsbüttel und im KZ‐Sachsenhausen eingekerkert. Während des Krieges lief er zu den sowjetischen Partisanen über und kämpfte in ihren Reihen gegen das Naziregime.
Karl Jalowitz Er wurde am 1. November 1941 wahrscheinlich nach Lodz deportiert. Dort ist er verschollen.
Erich Janitzky Er war Leiter eines Zeitungsvertriebes, aber auch Betriebsobmann. Während der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, wurde er von der SA festgenommen und misshandelt. Beim Versuch, die Schießerei in der Dahlwitzer Str. (Schmaus) zur Flucht auszunutzen, wurde er wahrscheinlich von der SA „auf der Flucht erschossen“.
Werner Jankowiak Er kämpfte in den Reihen des NKFD in der UdSSR gegen das Naziregime.
Maria Jankowski Maria Jankowski wurde am 11. Mai 1887 in einem kleinen Ort in Schlesien geboren. Wie so viele „Mädchen vom Lande“ kam sie zusammen mit ihrer Schwester noch vor dem 1. Weltkrieg nach Berlin und ging hier in „Stellung“. Hier in Köpenick lernte sie ihren ersten Ehemann, einen Schneidermeister kennen, mit dem sie drei Kinder hatte. Die großen Anstrengungen, diese Familie, drei Kinder über den Weltkrieg von 1914 bis 1918 zu bringen, war für Maria eine harte, aber lehrreiche Schule. ...
Max Jaspis Er wurde am 1. März 1943 wahrscheinlich nach Auschwitz deportiert. Dort ist er verschollen.
Richard John Als Vorsitzender der Turnsparte des Arbeitersportvereins „Fichte“ in Köpenick arbeitete er daran, die Arbeiterorganisation in bürgerliche Vereine zu integrieren und in antifaschistischen Dreiergruppen die Arbeit fortzusetzen, insbesondere illegales Material zu vertreiben. Im Verlaufe der Köpenicker Blutwoche, Juni 1933, wurde J. von der SA ermordet.
Adolf Joseph Er wurde am 24. August 1942 nach Theresienstadt, später Minsk, deportiert. Dort ist er verschollen.
Marie Juchacz Von der Köpenicker SA gejagt, von der Gestapo beobachtet, emigrierte sie im August 1933 erst ins Saargebiet, dann nach Frankreich. Hier half sie jüdischen Emigranten und leistete antifaschistische Arbeit im Vorstand der SPD und in der Internationalen Sozialistischen Frauenkommission. Nach der Internierung im Camp des Milles 1940 gelang es ihr, in die USA auszureisen und dort ihre Arbeit fortzusetzen.