Stolpersteine für Erla und Erwin Schulz

27. November 2021 | 14 Uhr | Burgemeisterstraße 73 | Bln.-Tempelhof (Nähe U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Straße)

Erwin Schulz, 2011. Bild: VVN-BdA Köpenick e. V.

Wir verlegen zwei Stolpersteine für die Widerstandskämpfer:innen Erla und Erwin Schulz. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme leisteten die Geschwister illegale Arbeit. 1935 wurde Erwin im Sportprozess zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt und kam in die Emslandlager. Erla unterstützte ihren Bruder in der Haft und sammelte Geld für ihn. Erwin Schulz setzte sich viele Jahre für die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche ein und war langjähriges Mitglied unserer Vereinigung.

Daher werden am 27. November vor dem Haus Burgemeisterstraße 73 im Rahmen einer kleinen Gedenkveranstaltung zwei Stolpersteine in den Boden des Bürgersteigs eingelassen. Stolpersteine sind 10×10 cm große Betonquader mit einer Oberfläche aus graviertem Messing. Stolpersteine werden für alle Menschen verlegt, die in der NS-Zeit verfolgt, entrechtet, vertrieben oder ermordet wurden. Grundsätzlich werden Stolpersteine vor dem letzten frei gewählten Wohnort eines Menschen verlegt.

Informationen zu den Stolpersteinen in Berlin: www.Stolpersteine-Berlin.de

27. November 2021 | 14 Uhr | Burgemeisterstraße 73 | Bln.-Tempelhof (Nähe U-Bhf. Kaiserin-Augusta-Straße)

Erwins Schwester Erla, undat. Bild: VVN-BdA Köpenick e. V.

Die Veranstaltung findet vorbehaltlich der pandemischen Lage und unter Beachtung der Regeln der 10. Verordnung zur Änderung 3. SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 10.11.2021 mit einer kleinen Veranstaltung bei begrenzter Teilnehmer:innenzahl statt. Wir bitten um die Einhaltung des Mindestabstands sowie das Tragen einer FFP2-Maske.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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