9. Mai, Tag des Sieges – Fest zum 73. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus

Wer nicht feiert, hat verloren! День Победы !
Hitler kaputt! Ein Grund zu feiern!

9. Mai 2018  –  14.00 – 22.00 Uhr

Treptower Park – Straße Am Treptower Park / Südlicher Eingang zum Sowjetischen Ehrenmal

Wir freuen uns sehr, dass wir auf unserem Fest Iwan Iwanowitsch Schutschkow (*7. Juli 1926) und Nikolai Iwanowitsch Koslow (*20. Juli 1925), zwei Veteranen der Roten Armee aus Russland, begrüßen zu können.

Liebe Freund*innen,

wir feiern auch dieses Jahr am  9. Mai 2018, dem 73. Jahrestag des Sieges, im Treptower Park zur Erinnerung an die Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee ein großes antifaschistisches Fest, zu dem wir euch herzlich einladen wollen.

Unser Fest soll ein fröhliches Zeichen sein für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben aller Menschen, die hier in Berlin leben, aber auch eine entschiedene Absage an Neofaschismus, Rassismus, jeden Nationalismus und Antisemitismus.

In Deutschland wird oft vergessen, wer die faschistischen Mörderarmeen niedergerungen hat und welche Opfer die Völker der ehemaligen Sowjetunion dafür bringen mussten. Daran möchten wir erinnern.Der 9. Mai 1945 wird in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion als »Tag des Sieges« gefeiert, an dem die endgültige und bedingungslose Kapitulation der  deutschen Wehrmacht besiegelt wurde.

Wir wollen auch nicht vergessen, dass der 9. Mai 1945 der erste Tag des Friedens in Europa war. Heute ist das friedliche Zusammenleben der Menschen wieder durch aggressiven Nationalismus bedroht, sei es in der Ukraine und Russland, in Baltikum und Ungarn, aber auch gerade in Deutschland machen sich seit langem wieder nationalistische und chauvinistische Ansichten in der Mitte der Gesellschaft breit.

Solidarität statt Nationalismus!

Neonazis und Nationalist*innen, wie die AfD, Pegida oder die NPD, nutzen die sogenannten Krisen, um Stimmung zu machen. Sie setzen auf Ängste. Die „Soziale Frage“ wird völkisch bestimmt und dann reaktionär beantwortet.
Rassismus, Antisemitismus, Chauvinismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit prägen das Feindbild und damit den Nährboden für rassistische und neofaschistische Gewalt.
Wir erklären uns mit allen davon betroffen solidarisch und unterstützen den Kampf gegen Abschiebungen und für ein Bleiberecht.

Gleiche Rechte für alle! Kein Mensch ist illegal!

Ganz besonders wollen wir in diesem Jahr auch an die ermordeten Rom*nja erinnern. Und  auch an jene, die in den Reihen der Roten Armee, den anderen Streitkräften der Antihitlerkoalition sowie als Partisan*innen oder Widerstandskämpfer*innen gegen die Nazis kämpften. Ihnen widmen wir uns in diesem Jahr in unserer Broschüre. Gerade Deutschland steht gegenüber den Nachkommender Opfer des Porajmos, dem Völkermord an den europäischen Rom*nja in der Zeit des deutschen Faschismus, in einer besonderen Pflicht.

Und wir fordern nimmer noch:
Sofortige Entschädigung der sowjetischen Kriegsgefangenen bevor es endgültig zu spät ist! Von 5,7 Millionen starben 3,3 Millionen: Die Wehrmacht ließ sie gezielt verhungern; sie wurden ermordet oder starben an Krankheiten, Misshandlungen und bei der Zwangsarbeit. Die Entschädigung verläuft viel zu schleppend!

Солидарность вместо национализма!
Солідарність замість націоналізму!
Solidarität statt Nationalismus!

Mit besten Grüßen, BO 8.Mai der Berliner VVN-BdA

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