8.-10. September 2017: Konferenz „Deutschland wieder gut gemacht“ und Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung

Überlebende der Konzentrationslager und Zuchthäuser begründeten im September 1945 die Tradition an die Opfer des Faschismus zu erinnern und ihrer zu gedenken. Ihr Schwur ist uns Mahnung: Nie wieder Faschismus und Krieg! Der jährliche Gedenktag wurde seit 1990 als Tag der Erinnerung und Mahnung und Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg unter Teilnahme von zahlreichen Initiativen, Organisationen und Parteien und Tausenden Besuchern fortgeführt. In diesem Jahr möchten wir vom 8. bis 10. September Mitstreiter*innen aus geschichts-, gedenk und erinnerungspolitischen Initiativen, aus Gewerkschaften, Jugendorganisationen, Schulen, Universitäten und Interessent*innen zu einer Konferenz einladen. Anliegen der Konferenz ist es, Erfahrungen, auftretende Probleme und künftige Konzepte der Erinnerungsarbeit zu diskutieren, die Zusammenarbeit der verschiedenen Initiativen zu verstärken und zu erweitern. Unsere Konferenz ist auch eine Antwort auf die Ansage von Rechtspopulisten und Neonazis, die in Jahrzehnten gegen viele Widerstände mühsam errungene Erinnerungskultur als „dämliche Bewältigungspolitik“ abzuschaffen und einen Schlussstrich unter der weiterhin notwendigen Aufarbeitung von Holocaust, NS-Terrors, Vernichtungs-, Rassen- und Raubkrieg. Verfolgung und Widerstand ziehen zu wollen.

Vom 8. bis 10. September wird an der TU-Berlin eine Konferenz mit 14 Workshops, Ausstellungen, Infotischen, Zeitzeug*innenveranstaltung, dem Gedenken an die Opfer des Faschismus und einem antifaschistischen Fahrradkorso stattfinden.

Das ganze Programm findet Ihr hier: http://www.tag-der-mahnung.de/media/VVN-Konferenz-Flyer_fertig_web.pdf 

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